Hattinger oder wie ein Fernsehkommissar zu seinem Namen kam

3 März, 2017 (20:08) | Allgemeines, Hattinger, Regionales/Chiemgau | By: webmaster

Der Arme. Er hätte einen schöneren, einen sprechenden Namen verdient, dieser wohl von Thomas Bogenberger erfundene Kommissar Hattinger aus Prien am Chiemsee, dessen Fälle nach und nach vom ZDF verfilmt werden. Zuletzt wurde am 17. Oktober 2016 Hattinger und der Nebel zur Primetime ausgestrahlt. Den Auftakt hatte am 25. November 2013 Hattinger und die kalte Hand gemacht. Der diesem Film zugrunde liegende Kriminalroman erschien am 6. Juli 2011 unter dem Titel Chiemsee Blues. Ganz ohne Hattinger im Titel. Der kam erst bei einer weiteren Auflage auf’s Cover.

Und jetzt wird’s spannend.

In der an den Buchhandel verschickten Verlagsvorschau für das Herbstprogramm 2011 informiert der Bielefelder Pendragon Verlag mit einem Kurztext über diese geplante Neuerscheinung. Darin liest man: “Kommissar Hartinger ist nicht begeistert.” Hartinger? Hat sich da jemand vom Verlag vertippt? Nein, denn die Verlegerin der Editione Geier-Förg aus Stephanskirchen bei Rosenheim hatte den Verleger des Pendragon Verlags darum gebeten, den Namen von Thomas Bogenbergers Kommissar vor dem Druck von Chiemsee Blues zu ändern, da sie bereits ein paar Monate früher im Jahr 2011 den Krimi Endstation Ischia - Hartingers erster italienischer Fall des Autors Andreas Franke herausgegeben hatte. Pendragon stimmte zu, und so wurde aus dem Kommissar Hartinger ein Kommissar Hattinger.

Hätten Thomas Bogenberger und der Pendragon Verlag den Kommissar Hartinger gegoogelt, dann wäre uns der nichtssagende Hattinger erspart geblieben. Einzig mögliche Assoziation zu Hattinger? “Kommen Sie aus Hattingen?” Antwort: “Nein, ich stamme nicht aus dem Ruhrgebiet.”

Dagegen Hartinger. Was für ein toller Name für einen Ermittler! Hart zu sich selbst, hart zu anderen, hart am Limit, hart an der Grenze (des Erlaubten), hart im Nehmen, und so einige weitere Konnotationen bringen diesen Namen in Schwingung.

In seinem dritten Fall Hattinger und die Schatten, am 20. Juli 2016 als Buch erschienen, heißt es auf S. 479: “Für den Fall, dass Sie uns verarscht haben, sollten Sie sich warm anziehen, Herr Hattingen. Ganz warm!” “Hattinger. Es is eh so warm zur Zeit…”

P.S.: Komischerweise kam beim Piper Verlag am 1. November 2011 der Krimi Josefibichl von Marc Ritter heraus, der journalistische Held trägt den schönen Namen Karl-Heinz ‘Gonzo’ Hartinger.

Saison 2016/17 Fußball Männer Kreis Inn/Salzach

22 November, 2016 (15:32) | Allgemeines, Fußball Inn/Salzach | By: webmaster

Endstand: 05.06.2017

Unbesiegt:

C 7                 SV Taching am See

Sieglos:

Fehlanzeige

Saison 2015/16 Fußball Männer Kreis Inn/Salzach

12 November, 2015 (16:46) | Fußball Inn/Salzach | By: webmaster

Endstand: 05.06.2016

Unbesiegt:

KL 1    SV Ostermünchen

B 6      SV Seeon/Seebruck II

Sieglos:

A 2      SV Schloßberg II

Kein Kaffee in Markranstädt

5 Mai, 2015 (20:29) | Handball | By: webmaster

Die Handballherren der SG LVB Leipzig tragen ihre Heimspiele der 3. Liga Ost in der Saison 2014/15 nicht mehr in der Sporthalle Brüderstraße Leipzig aus, sondern vor etwa 200 Zuschauern in der Stadthalle Markranstädt, westlich von Leipzig gelegen. Gut 20 Minuten fährt man mit dem Zug dorthin, der Takt zu den Spielen am Wochenende ist allerdings ungünstig; Anreise lange vor Spielbeginn bzw. langes Warten auf den Zug nach Leipzig nach dem Schlußpfiff ist angesagt.

Am 29. März 2015 fand das Spiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden statt, ein gutes Dutzend Spielereltern war wie ich per Bahn angereist. Einige freuten sich schon bei Spielbeginn auf die wohlverdiente Tasse Kaffee in der Halbzeitpause. Doch Pustekuchen! An der Eingangstür zur Sporthallenkantine verwehrten uns zwei Security-Helden den Zutritt mit dem Hinweis, nur Vereinsmitglieder der SG LVB Leipzig sowie die Sponsoren dürften in die Kantine. Für uns normales Handballfanfußvolk gab es nur im Eingangsbereich der Halle einen Tresen mit Kaltgetränken. Davor hatte sich aber längst eine lange Schlange Wartender gebildet.

Was also tun? Spontan passives Vereinsmitglied werden, nur um an eine Tasse Kaffee zu kommen? Oder in typischer Wessi-Manier ein Bündel mit 50-€-Scheinen aus der Gesäßtasche ziehen, um als Neusponsor den Eintritt in die Kantine zu schaffen? Das kann es ja alles nicht sein.

Zwei Wochen vor dem nächsten Heimspiel am 25. April gegen den SV Anhalt Bernburg rief ich in der Geschäftsstelle der SG LVB Leipzig an, um auf den Kaffee-Mißstand in der Markranstädter Sporthalle aufmerksam zu machen, und bat darum, Abhilfe zu schaffen. Kein Problem, hieß es, wird gemacht, kommt nicht mehr vor.

Vor Ort beim Spiel: wieder kein Kaffee in Markranstädt!

Saison 2014/15 Fußball Männer Kreis Inn/Salzach

5 Dezember, 2014 (10:44) | Fußball Inn/Salzach | By: webmaster

Endstand: 07.06.2015

Unbesiegt:

A 3   TSV Wasserburg

Sieglos:

Fehlanzeige

Saison 2013/14 Fußball Männer Kreis Inn/Salzach

6 November, 2013 (21:24) | Fußball Inn/Salzach | By: webmaster

Endstand: 25.05.2014

Unbesiegt:

A-Klasse 6:     DJK Otting

Sieglos:

Kreisliga 2:     FC Bischofswiesen

B-Klasse 4:     FC Waldkraiburg II

C-Klasse 3:    SV Genc. Wasserburg II

Saison 2012/13 Fußball Männer Kreis Inn/Salzach

20 Dezember, 2012 (02:18) | Fußball Inn/Salzach | By: webmaster

Endstand: 26.05.2013

Unbesiegt:

A-Klasse 2:    SV Waldhausen

Sieglos:

A-Klasse 5:   FC Waldkraiburg II

Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer wollen heiraten

20 Dezember, 2012 (01:32) | Allgemeines | By: webmaster

In der Süddeutschen Zeitung vom 3. Dezember 2012 stand unter der Rubrik ‘Panorama’ in einem Kurzbericht u.a. Folgendes geschrieben: 

“Der Finanzunternehmer Maschmeyer und Ferres sind seit  dem 11.11.2011 verlobt. Die Trauung sei eigentlich für den 12.12.2012 angepeilt gewesen, doch dann seien berufliche Verpflichtungen dazwischengekommen.”

Die Frage, ob man seine eigene Trauung wegen plötzlich auftauchendem Arbeitseinsatz absagen und verschieben darf, interessiert mich hier nicht.

Sehr lustig finde ich es, daß auch den Herrschaften Ferres und Maschmeyer nur Schnapszahlen zu ihrer Verlobung und Trauung einfallen.

Warum kam eigentlich fast niemand auf die schöne Idee, im Jahr 2012 am 20.12.2012 zu heiraten?

Oder ein Jahr davor am 20.11.2011?

Oder noch ein Jahr davor am 20.10.2010?

Das ist doch jeweils eine hübsche Zahlendoppelung, die man sich mindestens genausogut merken kann wie eine angeblich glückbringende Schnapszahl.

Soviel dazu.                                                                                          

 

Zombiefernsehen bei rfo

2 September, 2010 (15:17) | Regionales/Chiemgau | By: webmaster

Am Tag nach dem Tod des Grünenpolitikers Sepp Daxenberger war auch das Regionalfernsehen
rfo vor Ort in Waging, um Stimmen aus der Bevölkerung einzufangen.
Gleich im Anschluß an diesen Beitrag kam ein Bericht über die Initiative ‘Pro A 94′ aus dem
Isental, die unbedingt den umstrittenen Bau der Autobahn durch das Naturschutzgebiet Isental
befürwortet.
Natürlich fiel keinem aus der eh nicht für kritisch-hinterfragende Meinungen bekannten rfo-
Redaktion diese peinliche & pietätlose Aneinanderreihung der Beiträge auf:
erst der Bericht über das grüne Urgestein aus Bayern - im Anschluß eine Selbstdarstellung der
Autobahnbefürworter.
Von rfo ist sicher keine positive Entwicklung zu einem ernstzunehmenden Medium, das eine eigene
Stellung bezieht, zu erwarten.
Und dann noch diese Moderatoren, die alle einen morbiden Charme verspühen, daß es einen
richtig gruselt. Zombiefernsehen halt.

Die Frau fürs Land (Ilse Aigner) SZ 20.8.2010

22 August, 2010 (15:56) | SZ - Blüten | By: webmaster

SZ 20.8.2010 (Bayern)

Die Frau fürs Land (Ilse Aigner)

Das Portrait der bayrischen Landwirtschaftministerin endet mit den Worten:
„Im September will sie mit Inlineskates beim Berlin-Marathon starten. Zum
Üben tun es die Wege rund um den Seehamer See. „Hier gibt’s Eisvögel“,
sagt sie. Gesehen hat sie noch keinen, aber sie sollen da sein. Einfach sitzen
bleiben und warten, ob sich wirklich ein Eisvogel blicken lässt – dafür hat
Ilse Aigner längst keine Zeit mehr.“

Ach, wie schön wäre es, wenn sie nur einmal die Zeit dafür aufbrächte.
Man schätzt nur wirklich das, was man aus eigener Anschauung kennt und
liebt.
Ihre Politik wäre eine andere, wenn sie den Eisvogel nicht nur vom Hören-
sagen kennen würde, sondern ihn an ihrem Heimatort selbst schon einmal
erlebt hätte. So bestünde sogar die Gefahr, ins Lager der Grünen überzu-
wechseln.
Bevor allerdings so was Schlimmes passieren kann, ist es für die Aigner Ilse
angeraten, Ihre wertvolle Freizeit mit der Vorbereitung auf einen wahnsinnig
wichtigen Berlin-Marathon zu verplempern, äh, auszufüllen.